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Philosophen-Dinner
«Der direkte Weg ein Multiagentensystem zu schaffen, besteht darin, mehrere Agenten in eine gemeinsame Umgebung zu stellen. Dabei handeln diese Agenten im Idealfall vollständig parallel und erzeugen ein globales Muster mittels Selbstorganisation. Leider ist dies meist nicht so einfach.»
Hm, eine ernste Sache...leider ist der direkte Weg nicht so einfach..
Franziska Klügl: Multiagentensimulation. Konzepte, Werkzeuge, Anwendung. Addison-Wesley 2001.
Sehr gefällt mir das «klassische Problem der essenden Philosophen». Ich wusste weder, dass das Problem besteht, noch dass es als klassisch gilt, obwohl ich mir zu Essproblemen bei Philosophen Reichhaltiges vorstellen kann. Das Problem - merke - ist nur mit Petri-Netzen (mit verknüpften!) zu lösen. Wie der Knoten "Gabel leer" entweder zu "weiter" oder zu "satt" führt, glänzt in konstruktiver Eleganz. Und nun denken wir uns, dass auch Philosophen vor einem Teller nichts weiter als kleine petri-gesteuerte Schaufler sind...
Von schlechtem Geschmack ist es im übrigen auch, ein Simulationssystem in Lisp zu schreiben, und dieses dann nach Schicki-Micki-Java zu portieren. Auch hier wäre nach Tischsitten zu fragen.