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Euler 2007
Es ist schon erheiternd, wie der alte Gymnasiallehrer zur Verkörperung eines Fachs wird, wenn Politiker von diesem nichts verstehen.Und dass man sich aus dem Mathematik-Unterricht nur noch an die Namen Pythagoras und Euler erinnere, wird als öffentlich mitteilbare Anekdote eingeschätzt. («Peinlich, peinlich», murmelte es im naturwissenschaftlich gebildeten Publikum).
Und ich war wohl nicht der einzige, der beim Stichwort «Alinghi» innerlich aufstöhnte in der Ahnung, aus dem Begriffsgemenge Euler, Schweiz, Alinghi würde noch ein paar Mal ein verquerer Brückenschlag von Vergangenheit und Fortschrittlichkeit herhalten müssen (er musste, ausnahmslos).
Ich spreche, man wird es verstanden haben, von einem Festakt, einem Festakt zum Basler Euler-Jahr mit ich weiss nicht mehr wie vielen Reden. Wollt ich doch mein Zuhören aufsparen für die Uraufführung von «Anomalia Lunae media», Bettina Skrzypczaks für das Euler-Jahr komponiertem neuen Stück für Sopran, Bariton und 15 Instrumente, in dem eine ganze Menge mehr Struktur, Brillanz und "Euler" zu finden sind, als es in eine Politikerrede je passen könnte.