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Ateliergespräche
«Ich kann nicht erklären, wie das Gezeichnete in die Zeichnung eintritt. Ich weiss nur, dass dies geschieht.»
«Gegen die Abwertung der Welt. Essays.», John Berger.
Was Berger hier durchführt, sind tatsächlich «Schritte zu einer kleinen Theorie der Sichtbarkeit». Fern nackter kunsthistorischer Wissenschaftlichkeit, erliegt er wieder und wieder den Lockrufen des Gesehenen: «Zeichne mich! Schau mich an!» Degas, Michelangelo, Rembrandt. Höhlenmenschen, die Portraits aus Faijum, Frida Kahlo und Leon Kossoff. Die Hoffnung, dass in der Kunst noch ein Gegengewicht zur Ökonomisierung der Welt liege. «Nie», so Berger, «habe ich ein Buch mit einem solchen Gefühl der Dringlichkeit geschrieben».